Sonderausstellungen und aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungen im April

Veranstaltungen im März

Depotausstellung
„Dit un Dat. Neuzugänge und Wiederentdeckungen“

Laufzeit: 25.03.-13.09.2024

 

In der kleinen Depotausstellung werden bis zum 13. September 2024 aktuelle Neuerwerbungen und Schenkungen zur Bergener Stadtgeschichte sowie zum historischen Leben auf der Insel Rügen gezeigt. So erhellen Exponate zur Bergener Molkerei und dem Rügener Badejungen, Fotografien zur 375-Jahrfeier und der bislang eher unbekannte Entwurf von Ulrich Müther aus dem Jahr 1969 zur geplanten Schwimmhalle unterschiedliche Facetten Bergens. Das Gedenken an historische Persönlichkeiten, die im Großen und Kleinen das Leben in Bergen und auf Rügen beeinflussten, gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Stadtmuseums. In diesem Kontext sind Handwerker wie Wilhelm „Opa“ Range, der Gendarmeriemeister Emil Buttke oder der jüdische Kaufmann Albert Noack zu nennen. Ein verschollen geglaubtes Findbuch zum Bergener Damenstift vervollständigt neben weiteren Exponaten die kleine Schau.

 

Die Depotausstellung spiegelt das Leitbild des Stadtmuseums und seiner breit aufgestellten Sammlung wider: Das Bewahren von Geschichte in Bergen und auf der Insel Rügen für kommende Generationen. Durch die Schenkungen und Ankäufe wird der Wunsch deutlich, die Erinnerung an vergangene Personen und Lebensumstände zu erhalten.

 

 

Sonderausstellung „Inka: Retrospektive eines halben Jahrhunderts“

Vernissage: 02.03.2024, um 16.00 Uhr

Laufzeit: 04.03.- 28.05.2024

 

Von strahlenden Sonnen, farbigen Eiern und der Freude am Leben: Die Malerin Inka im Stadtmuseum Bergen auf Rügen

 

Vom 04. März bis zum 28. Mai 2024 zeigt das Stadtmuseum Bergen auf Rügen einen Querschnitt aus der unverwechselbaren und vielseitigen Kunst der zeitgenössischen Malerin Inka. Die Malerei ist für die besondere Frau mit dem besonderen Namen ein Akt der Freude und der Sinnlichkeit. Sie zieht den Betrachter mit ihren Werken in eine Welt der Leichtigkeit, der fließenden Energien, der Kraft und der tanzenden Farben. Die Sonderausstellung „Inka: Retrospektive eines halben Jahrhunderts“ umfasst Exponate aus fünf Jahrzehnten. Mischtechnikarbeiten auf Papier repräsentieren zusammen mit einem Ausschnitt aus der Serie „Venustänze“, Pastellkreidemalereien auf Velourpapier, die 1970er und 1980er Jahre. Hinterglasmalereien, bei denen auch der gestaltete Rahmen zum eigentlichen Kunstwerk gehört, bemalte Holz- und Straußeneier veranschaulichen Inkas Arbeiten aus den 1990er Jahren. Materialcollagen und lebensgroße, flache Statuen (Öl, Acryl und Lack auf Holz) zeichnen ihre Schaffensperiode um die Jahrtausendwende aus. Spiegelapplikationen lassen diese Objekte in einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Betrachter und der Umgebung treten. Das 100 x 100 cm große und im Jahr 2022 erschaffene Bild „Amaterasu omikami“ (japanisch für „die am Himmel Strahlende“) gehört zu den aktuellsten Werken in der Sonderausstellung. Die jüngsten Exponate in der Solo-Schau stellen Mischtechnikarbeiten in Öl und Acryl auf Leinwand dar.

Zwei prägnante Merkmale charakterisieren Inkas Kunst: Einerseits die strahlende Sonne als Sinnbild für Freude und eine lebensbejahende Einstellung, andererseits ihre Vorliebe für feingliedrige und ornamentale Details. Die Bilder „Amaterasu omikami“ und „Lebensspenderin“ spiegeln diese Kennzeichen deutlich wider. Inkas Vielseitigkeit zeigt sich nicht nur in der Motivauswahl, sondern ebenso in ihrem souveränen Umgang mit verschiedenen Materialien wie Leinwand, Papier, Glas und Porzellan. So erschafft sie durch die ansprechende Bemalung von Holz- und Straußeneiern farbenfrohe Kreationen und erschwingliche Kunstwerke.

 

Ursprünglich aus der Gegend bei Stuttgart stammend, begann Inka nach ihrer Hochbegabtenprüfung ein Kunststudium in Freier Malerei. Ihren einzigartigen Stil fand sie jedoch außerhalb der akademischen Lehre. Sie lebte in verschiedenen Ländern, darunter Niederlande, Italien, Frankreich und Ghana und unternahm zahlreiche Reisen nach Europa, Mittelamerika, Westafrika und in die Karibik. Der Besuch zahlreicher ferner Länder inspirierte sie immer wieder aufs Neue und beeinflusst kontinuierlich ihr Schaffen. Seit 2006 ist Rügen ihr Lebensmittelpunkt.

Oftmals assoziieren Betrachter die Bilder mit der Kunst der Aborigines oder werden an die Malerei von Friedensreich Hundertwasser erinnert. Inkas Schaffen wurde international in über 50 Ausstellungen präsentiert, darunter in der Schweiz, Deutschland, Italien, Tokio und Miami. Das Stadtmuseum Bergen auf Rügen möchte dazu beitragen, dass Inka und ihre Kunst in ihrer aktuellen Heimat bekannter wird.

 

Autorinnen: Inka; Marika Emonds

 

Weitere Informationen:

https://galerie-inka.eu/SEITEN/home.php


Special Exhibition "Inka: Retrospective of Half a Century"

Vernissage: March 2, 2024, at 4:00 PM

Duration: March 4 - May 28, 2024

 

About radiant suns, colorful eggs and the joy of life: Painter Inka at the Stadtmuseum Bergen auf Rügen

 

From March 4th to May 28th, 2024, the Stadtmuseum Bergen auf Rügen presents a cross-section of the distinctive and versatile art of contemporary painter Inka. For this unique artist, painting is an act of joy and sensuality. Through her works, she invites the observer into a world of lightness, flowing energies, strength, and dancing colors. The special exhibition "Inka: Retrospective of Half a Century" includes exhibits spanning five decades. Mixed-media works on paper and pastel chalk paintings on velor paper represent the 1970s and 1980s. Reverse glass paintings, where the designed frame is an integral part of the artwork, and painted wooden and ostrich eggs illustrate Inka's works from the 1990s. Material collages and life-size, flat statues (oil, acrylic, and lacquer on wood) characterize her creative period around the turn of the millennium. The 100 x 100 cm painting "Amaterasu omikami" (Japanese for "the radiant one in the sky"), created in 2022, stands as one of the latest works in the special exhibition. The most recent exhibits in the solo show are mixed-media works in oil and acrylic on canvas.

 

Two distinctive features characterize Inka's art: on one hand, the radiant sun as a symbol of joy and a life-affirming attitude, and on the other, her preference for intricate and ornamental details. The paintings "Amaterasu omikami" and "Life Giver" clearly reflect these traits. Inka's versatility is evident not only in her choice of motifs but also in her adept handling of various materials such as canvas, paper, glass, and porcelain. This allows her to create colorful and affordable artworks through the appealing painting of wooden and ostrich eggs.

 

Originally from the area near Stuttgart, Inka began studying art in free painting after she had passed the exam for the gifted. However, she found her unique style outside of academic teachings. Having lived in various countries, including Netherlands, Italy, France, and Ghana, and having undertaken numerous travels to Europe, Central America, West Africa, and the Caribbean, Inka's art is continually inspired and influenced by her travel experience. Rügen has been her home since 2006.

 

Viewers often associate her paintings with the art of the Aborigines or are reminded of the works of Friedensreich Hundertwasser. Inka's creations have been showcased internationally in over 50 exhibitions, including Switzerland, Germany, Italy, Tokyo, and Miami.

 

Authors: Inka; Marika Emonds

Further information: https://galerie-inka.eu/SEITEN/home.php

Veranstaltungen im Februar und März